

Nur über meine Leiche!" – Drängte Springer-Chef Döpfner den Kanzler zur AfD? #breaking
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Ein Gerücht hält das politische Berlin seit Monaten in Atem – und es geht um nichts Geringeres als die Frage, ob ein Medienkonzern versucht, den Kurs des Kanzlers zu bestimmen. Die Geschichte geht so: Im Politik-Podcast „Wenn Sie wüssten…" des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) hieß es, Springer-Chef Mathias Döpfner habe Kanzler Friedrich Merz bei einem Vieraugengespräch im Kanzleramt dazu gedrängt, die Brandmauer zur AfD fallen zu lassen. Merz habe kategorisch abgelehnt – mit den Worten „Nur über meine Leiche" – und das Gespräch abrupt beendet. Beim Verlassen des Raumes soll Döpfner gesagt haben: „Das werden Sie noch bereuen." Klingt nach einem Politthriller. Aber Vorsicht – und das ist der entscheidende Punkt: Einen harten Beweis für dieses Treffen oder seinen genauen Verlauf gibt es nicht. Die Journalisten selbst sprechen von „Sekundärquellen" und Indizien, also von Verdachtsberichterstattung. Und Axel Springer wehrt sich massiv. Der Konzern nennt die Darstellung „absurd", „frei erfunden" und eine „glatte Lüge". Zudem verweist Springer darauf, dass eine fast wortgleiche Erzählung schon im November 2025 in Berliner Journalistenkreisen kursiert habe – für den Verlag ein Hinweis auf eine gezielte Kampagne. Die Bundesregierung wiederum äußert sich grundsätzlich nicht zu nicht öffentlichen Terminen des Kanzlers – „unabhängig davon, ob sie stattgefunden haben oder nicht". Die Podcast-Macher haben sich inzwischen sogar für Teile ihrer Folge entschuldigt. An ihrer Grundthese halten sie aber fest: dass Union und Kanzleramt sich von Springer unter Druck gesetzt sähen. Was sich dagegen offen beobachten lässt: In Bild und Welt wird die Brandmauer immer wieder infrage gestellt – etwa mit Beiträgen darüber, was Wirtschaftsbosse davon halten. Genau das befeuert die Debatte über Medienmacht zusätzlich. Was sagt ihr dazu? Ab in die Kommentare! 👇 #Merz #Döpfner #Springer #AfD #Brandmauer #Medien #Politik Quelle: RND, dpa, t-online, taz, Tagesspiegel; Stand 23.07.2026
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